Tages- und Fest­geld gehören zu den am meis­ten gesucht­en Finanzpro­duk­ten. Im Gegen­satz zu vie­len anderen Pro­duk­ten haben sie auch ihre Berech­ti­gung. Jedoch muss man sich darüber klar sein, welche das ist. Und welche nicht.

Tages- und Festgeld. Der Notgroschen.

Tages- und Fest­geld­kon­ten lassen sich sehr gut nutzen, um etwas für kleinere Investi­tio­nen und regelmäßig anfal­l­ende Aus­gaben wie beispiel­sweise Repara­turen zurück­zule­gen. Oder für den Jahresurlaub. Cir­ca drei Net­to­ge­häl­ter soll­ten sich nach all­ge­meinem Kon­sens auf diesen Kon­ten befind­en, um für die meis­ten kurzfristi­gen Investi­tio­nen gewapp­net zu sein. Damit ist das Fest­geld­kon­to so etwas wie der Not­groschen. Früher wurde dieser in ein­er alten Kaf­fee­dose irgend­wo im Vor­ratskeller ver­steckt, heute gibt es dafür unzäh­lige und viel bewor­bene Finanzpro­duk­te.

Trügerische Sicherheit

Während die Kaf­fee­dose über die Jahre an Beliebtheit ver­loren hat, verze­ich­nen Tages- und Fest­geld­kon­ten regen Zulauf. Sie sind ein­fach handzuhaben und leicht zu ver­ste­hen. Und sie ver­sprechen Sicher­heit. Wäre die Kaf­fee­dose jemals bewor­ben wor­den, dann wahrschein­lich mit den gle­ichen Argu­menten. Im aktuellen Niedrigzin­sum­feld fra­gen sich Spar­er zurecht, ob es sich wirk­lich noch lohnt, das Geld zur Bank zu brin­gen. Sich­er ist, dass die Verzin­sung kurzfristiger Tages- und Fest­geld­kon­ten aktuell unter­halb der angestrebten Infla­tion von 2% liegen. Angenom­men man hätte vor 20 Jahren 10.000 Euro in eine Kaf­fee­dose gesteckt, dann müsste man heute bei ein­er Infla­tion von 2% einen Wertver­lust von 3.500 Euro hin­nehmen. Ähn­lich ist es auch mit den Tages- und Fest­geld­kon­ten. Am Ende ist meist weniger drin, als am Anfang reingesteckt wurde.

Ein weit verbreitetes Missverständnis.

Damit ist klar wofür sich die mod­erne Kaf­fee­dose nicht eignet: Ver­mö­gen­sauf­bau. Viele Spar­er missver­ste­hen Tages- und Fest­geld­kon­ten allerd­ings und ver­suchen sie für den Ver­mö­gen­sauf­bau zu nutzen. Hier spie­len jedoch vol­lkom­men andere Kri­te­rien eine Rolle. Es geht nicht darum, kurzfristig die Waschmas­chine repari­eren zu lassen oder einen neuen Fernse­her anzuschaf­fen, wenn der alte (kurz vor einem wichti­gen Fußball­spiel) den Geist aufgibt. Ver­mö­gen­sauf­bau bedeutet, irgend­wann ein schönes Zuhause für sich und die Fam­i­lie zu kaufen oder den Kindern eine gute Aus­bil­dung ermöglichen zu kön­nen. Es bedeutet, genug Geld zu haben um den Lebens­abend mit schö­nen Hob­bys füllen zu kön­nen. Ver­mö­gen­sauf­bau ist ein Marathon. Tages- und Fest­geld­kon­ten sind lediglich ein Puffer, mit dem sich kleine Stolper­fall­en auf dem Weg über­winden lassen.

Während Banken mit Tages- und Fest­geld­kon­ten eine etwas mod­ernere Kaf­fee­dose für den Not­groschen anbi­eten, wird der Ver­mö­gen­sauf­bau momen­tan von jun­gen Unternehmen mit dem Anspruch ein­er neuen Form der Kun­de­nori­en­tierung rev­o­lu­tion­iert: Ein­fache und kostengün­stige Gel­dan­lage. So bietet Gin­mon über eine leicht zu hand­habende Web­plat­tform indi­vidu­elle Anlages­trate­gien ohne Min­dest­laufzeit oder son­stige Verpflich­tun­gen. Dabei stellt ein Algo­rith­mus durch regelmäßiges Mark­tscreen­ing und eine kon­tinuier­liche Eval­u­a­tion der Port­fo­lio­di­ver­si­fika­tion sich­er, dass das Risiko für den Anleger min­imiert wird — was Kosten für hochdotierte Finan­z­an­a­lysten spart. Auf Basis his­torisch­er Mark­ten­twick­lun­gen scheint sich die Strate­gie zu bestäti­gen: Gin­mon weist im Zeitraum von 1988 bis heute eine durch­schnit­tliche Ren­dite von bis zu 8,5% p.a. aus. Inner­halb von 30 Jahren kann sich hier angelegtes schnell zu dem Gegen­wert eines Ferien­haus­es in der Sonne sum­mieren. Wie beim Marathon ist der wichtig­ste Schritt dabei der Erste. Der Zins­eszin­sef­fekt sorgt dann dafür, dass die Schritte mit der Zeit immer größer wer­den.

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