Vermögensaufbau und Tagesgeld?

Tages- und Festgeld gehören zu den am meisten gesuchten Finanzprodukten. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten haben sie auch ihre Berechtigung. Jedoch muss man sich darüber klar sein, welche das ist. Und welche nicht.

Tages- und Festgeld. Der Notgroschen.

Tages- und Festgeldkonten lassen sich sehr gut nutzen, um etwas für kleinere Investitionen und regelmäßig anfallende Ausgaben wie beispielsweise Reparaturen zurückzulegen. Oder zum Plündern für den Jahresurlaub. Circa drei Nettogehälter sollten sich nach allgemeinem Konsens auf diesen Konten befinden, um für die meisten kurzfristigen Investitionen gewappnet zu sein. Damit ist das Festgeldkonto so etwas wie der Notgroschen. Früher wurde dieser in einer alten Kaffeedose irgendwo im Vorratskeller versteckt, heute gibt es dafür unzählige und viel beworbene Finanzprodukte.

Grafik: Entwicklung der Tages- und Festgeldzinsen seit Januar 2010; (Quelle: Deutsche Bundesbank; Statistisches Bundesamt)

Trügerische Sicherheit.

Während die Kaffeedose über die Jahre an Beliebtheit verloren hat, verzeichnen Tages- und Festgeldkonten regen Zulauf. Sie sind einfach handzuhaben und leicht zu verstehen. Und sie versprechen Sicherheit. Wäre die Kaffeedose jemals beworben worden, dann wahrscheinlich mit den gleichen Argumenten. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld fragen sich Sparer zurecht, ob es sich wirklich noch lohnt, das Geld zur Bank zu bringen. Sicher ist, dass die Verzinsung kurzfristiger Tages- und Festgeldkonten aktuell unterhalb der angestrebten Inflation von 2% liegen. Angenommen man hätte vor 20 Jahren 10.000 Euro in eine Kaffeedose gesteckt, dann müsste man heute bei einer Inflation von 2% einen Wertverlust von 3.500 Euro hinnehmen. Ähnlich ist es auch mit den Tages- und Festgeldkonten. Am Ende ist meist weniger drin, als am Anfang reingesteckt wurde.

Ein weit verbreitetes Missverständnis.

Damit ist klar wofür sich die moderne Kaffeedose nicht eignet : Vermögensaufbau. Viele Sparer missverstehen Tages- und Festgeldkonten allerdings und versuchen sie für den Vermögensaufbau zu nutzen. Hier spielen jedoch vollkommen andere Kriterien eine Rolle. Es geht nicht darum, kurzfristig die Waschmaschine reparieren zu lassen oder einen neuen Fernseher anzuschaffen, wenn der alte (kurz vor einem wichtigen Fußballspiel) den Geist aufgibt. Vermögensaufbau bedeutet, irgendwann ein schönes Zuhause für sich und die Familie zu kaufen oder den Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen zu können. Es bedeutet, genug Geld zu haben um den Lebensabend mit schönen Hobbys füllen zu können. Vermögensaufbau ist ein Marathon. Tages- und Festgeldkonten sind lediglich ein Puffer, mit dem sich kleine Stolperfallen auf dem Weg überwinden lassen.

Grafik: Wertentwicklung einer Investition von 10.000€ in Festgeldkonten (Festgeldzinsen für Anlagen >2 Jahre) vs. Ginmon Portfolio 07 (Quelle: Deutsche Bundesbank, Ginmon)

Während Banken mit Tages- und Festgeldkonten eine etwas modernere Kaffeedose für den Notgroschen anbieten, wird der Vermögensaufbau momentan von jungen Unternehmen mit dem Anspruch einer neuen Form der Kundenorientierung revolutioniert: Einfache und kostengünstige Geldanlage. So bietet Ginmon über eine leicht zu handhabende Webplattform individuelle Anlagestrategien ohne Mindestlaufzeit oder sonstige Verpflichtungen. Dabei stellt ein Algorithmus durch regelmäßiges Marktscreening und eine kontinuierliche Evaluation der Portfoliodiversifikation sicher, dass das Risiko für den Anleger minimiert wird - was Kosten für hochdotierte Finanzanalysten spart. Auf Basis historischer Marktentwicklungen scheint sich die Strategie zu bestätigen: Ginmon weist im Zeitraum von 1988 bis heute eine durchschnittliche Rendite von bis zu 8,5% p.a. aus. Innerhalb von 30 Jahren kann sich hier angelegtes schnell zu dem Gegenwert eines Ferienhauses in der Sonne summieren. Wie beim Marathon ist der wichtigste Schritt dabei der Erste. Der Zinseszinseffekt sorgt dann dafür, dass die Schritte mit der Zeit immer größer werden.

Grafik: 10.000€ Investition in Festgeld (Festgeldzinsen für Anlagen >2 Jahre) vs. Ginmon Portfolio 07; Anlage Jan 2003 - Jan 2017; Darstellung der erzielten Gewinne beider Finanzprodukte. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Ginmon)


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