50 Euro im Monat reichen schon aus

Per­so­n­en ohne sechs- oder sieben­stel­li­gen Anlage­be­trag wur­den lange Zeit von Banken ignori­ert. Denn die indi­vidu­elle Betreu­ung ist sehr teuer und hat sich für die Kred­ithäuser nicht gelohnt. Fin­Techs wie Gin­mon haben die Mark­tlücke erkan­nt und bieten auch für Pri­vatan­leger die Möglichkeit, ihr Geld pro­fes­sionell anzule­gen. Das geht bere­its ab 50 Euro im Monat.

Ob für die Rente, als Not­groschen oder für die näch­ste Reise: Sparen ist nicht nur sin­nvoll, son­dern gehört zu einem vorauss­chauen­den Leben dazu. Früher haben die meis­ten Pri­vatan­leger das Geld, das sie nicht zum Leben braucht­en, auf einem Spar­buch oder Tages­geld­kon­to ver­staut. Gefühlt ver­mehrte es sich, da damals noch ein rel­a­tiv hoher Zinssatz für diese Anlage­pro­duk­te gezahlt wurde. Wenn man allerd­ings die Infla­tion der Wer­ten­twick­lung des Ver­mö­gens gegenüber­stellte, hat man hier damals wie heute ein Null­sum­men­spiel. Seit einiger Zeit liegen die Zin­sen jedoch so niedrig, dass reines Geld­parken auch gefühlt keine gewinnbrin­gende Sparop­tion mehr ist. Auch Pri­vatan­leger soll­ten daher einen sicheren Zugang zum Aktien­markt bekom­men, ohne dabei mit ihren Erspar­nissen zu pok­ern. Fin­Techs haben das erkan­nt und ermöglichen einen Zugang zu ren­ditere­ichen Gel­dan­la­gen, mit niedri­gen monatlichen Spar­rat­en und mit vari­ablen Sicher­heit­en.

Mit Rendite sparen heißt, mehr aus seinem Geld zu machen

Wer am Monat­sende noch etwas Geld auf dem Kon­to übrig hat, muss sich langfristig Gedanken darüber machen, was damit passiert. Auf dem Girokon­to hat dieses Extra-Geld nichts ver­loren, da es dort durch die Infla­tion stetig an Wert ver­liert. Unab­hängig davon, wie viel Geld nach den Aus­gaben für Miete, Rech­nun­gen und Lebens­mit­tel noch auf dem Kon­to ist, sollte es gewinnbrin­gend investiert wer­den. Das gilt für 1.000 Euro wie für 50 Euro. Da hohe Ren­diten heutzu­tage vor allem auf dem Aktien­markt möglich sind, müssen sich Pri­vatan­leger ihren Weg dor­thin bah­nen. Das geht ein­er­seits, indem sie selb­st aktiv wer­den und sich ein eigenes Port­fo­lio an soge­nan­nten ETFs zusam­men­su­chen. Darunter ver­ste­ht man pas­sive Gel­dan­la­gen, die keinen Fonds­man­ag­er benöti­gen und für die deshalb kaum Ver­wal­tungskosten anfall­en.

Ander­er­seits gibt es die Möglichkeit, die Dien­stleis­tung eines Fin­Techs in Anspruch zu nehmen. Diese übernehmen “je nach Geschäftsmod­ell“ die Auswahl der einzel­nen ETFs und stellen ein bre­it­ge­fächertes Port­fo­lio für ihre Kun­den zusam­men, mit Berück­sich­ti­gung ihrer Risikoka­paz­ität. Sie ermöglichen so auch uner­fahre­nen Spar­ern ein opti­males Risiko-Ren­dite-Ver­hält­nis.

Wie viel Risiko verkraften mein Geldbeutel und meine Nerven?

Bevor Spar­er ihr Kap­i­tal selb­st anle­gen oder in die Hände eines Fin­Techs geben, soll­ten sie sich über ihre Risikoka­paz­ität im Klaren sein. Zum einen ist hier die finanzielle Risikofähigkeit gemeint. Grund­sät­zlich sollte nur Geld investiert wer­den, auf das im Zweifel auch verzichtet wer­den kann. Wer viel Zeit mit­bringt, also langfristig nicht auf das Geld angewiesen ist, kann Kurss­chwankun­gen ein­fach aus­sitzen und muss keine Anlage mit Ver­lust verkaufen. Zum anderen müssen Spar­er ihre emo­tionale Risikoka­paz­ität prüfen. Pla­gen die Spar­er Bauch­schmerzen bei vorüberge­hen­den Ver­lus­ten, soll­ten sie weniger Risiko ein­pla­nen.

Wer sich unsich­er ist, zu welchem Spar­typ er gehört, kann mith­il­fe eines kurzen Tests her­aus­find­en, wie viel Risiko für ihn die beste Wahl ist.

Ein Gast­beitrag von
Cora Chris­tine Döhn
finanzen.de AG
Schle­sis­che Straße 29–30
10997 Berlin

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