Ein­er der heißesten Som­mer seit vie­len Jahren ist pünk­tlich zum Ende des drit­ten Quar­tals vor­bei. Ähn­lich schönes Wet­ter gab es auch an den Kap­i­talmärk­ten von dem die Gin­mon Port­fo­lios prof­i­tieren kon­nten. Mit ein­er Per­for­mance von bis zu 3,30% vor Kosten (Stand 30. Sep­tem­ber) kon­nten wir den Wach­s­tum­strend diesen Jahres fort­set­zen. Auch wenn die Brex­it-Ver­hand­lun­gen und ins­beson­dere der Han­del­skrieg zwis­chen den USA und Chi­na die Kap­i­talmärk­te weit­er­hin belas­ten. Größtes Sor­genkind der ver­gan­gene Monate sind die Emerg­ing Mar­kets, die auf­grund von fal­l­en­den Lan­deswährun­gen gegenüber dem US-Dol­lar weit­er­hin straucheln. Weit­eres zu den Entwick­lun­gen an den glob­alen Finanzmärk­ten und deren Auswirkun­gen auf die Gin­mon Port­fo­lios find­en Sie im Fol­gen­den.

Worum geht’s
  • Während sich die wirtschaftliche Sit­u­a­tion in den USA äußerst pos­i­tiv entwick­elte, geri­eten die Märk­te in eini­gen Schwellen­län­dern auf­grund ein­er sich zus­pitzen­den Währungskrise weit­er unter Druck.
  • Die Gin­mon-Port­fo­lios ließen sich im drit­ten Quar­tal hier­von nicht beir­ren und kon­nten eine Per­for­mance zwis­chen -0,11% und 3,30% (vor Kosten) erre­ichen.
  • Seit diesem August ist die Gin­mon-App auch für Android-Smart­phones ver­füg­bar.

Kapitalmarktentwicklung im dritten Quartal 2018

Die Insol­venz der US-amerikanis­chen Invest­ment­bank Lehman Broth­ers war im Jahr 2008 der Aus­lös­er für eine weltweite Finanzkrise. Der bis heute größte Insol­ven­z­fall der amerikanis­chen Geschichte ist vie­len noch so leb­haft im Gedächt­nis als wäre es erst kür­zlich gewe­sen, obwohl mit­tler­weile schon ein ganzes Jahrzehnt ver­gan­gen ist. Nach ein­er zunächst schwieri­gen Phase hat sich die Weltwirtschaft wieder her­vor­ra­gend erholt. Dies verdeut­licht, wie selb­st eine so imposante Krise für einen langfristig ori­en­tierten Investor nur kurzfristige Auswirkun­gen hat. Um beispiel­sweise eine Investi­tion eines deutschen Anleger in den weltweit­en Aktien­markt zu illus­tri­eren, emp­fiehlt es sich, die Entwick­lung des MSCI World-Index (in Euro) zu betra­cht­en. Da dieser Index die Entwick­lung von über 1.600 Aktien aus 23 Indus­trielän­dern wider­spiegelt, ist dieser ein sehr gutes Abbild der weltwirtschaftlichen Entwick­lung. In Euro deno­miniert betrug der Höch­st­stand zum jew­eili­gen Monat­sende kurz vor Beginn der Krise im Mai 2007 ca. 139 Punk­te. Im Jahr 2013 set­zte der Index wieder zu einem ras­an­ten Aufwärt­strend an, der bis heute anhält. Hätte ein hypo­thetis­ch­er Anleger am Höch­stand kurz vor Ein­bruch der Krise investiert, so hätte er bis zum Sep­tem­ber 2018 seinen Port­fo­liow­ert trotz­dem fast ver­dop­pelt — trotz einem denkbar schlecht­en Ein­stiegszeit­punkt.

Anmerkung: Die Grafik soll lediglich die Rel­e­vanz eines langfristi­gen Invest­ments wider­spiegeln und stellt die Entwick­lung des MSCI World-Index dar. Dieser Index ist nicht direkt investier­bar, son­dern ist im Rah­men eines Invest­ments über einen ETF mit Kosten ver­bun­den. Die Ker­naus­sage der Grafik bleibt hier­von jedoch unberührt.

Im ver­gan­genen Quar­tal war der wesentliche Treiber des MSCI World die US-amerikanis­che Wirtschaft, welche sich unverän­dert in ein­er sta­bilen Wach­s­tum­sphase befind­et. Durch eine anhal­tend pos­i­tive Kon­junk­tur mit gestiege­nen pri­vat­en Kon­sumaus­gaben und stark erhöht­en Exporten wuchs das Brut­toin­land­spro­dukt annu­al­isiert um 4,2% im drit­ten Quar­tal. Die pos­i­tive Entwick­lung wurde eben­falls am Kap­i­tal­markt sicht­bar, wo der Leitin­dex Dow Jones um ganze 4,8% anstieg und Mitte Sep­tem­ber mit 26.828 Punk­ten gar ein neues Allzei­thoch markierte. Da jedoch bere­its am 6. Novem­ber in den USA Hal­bzeit­wahlen anste­hen, bleibt der Blick auf die US-amerikanis­chen Kap­i­talmärk­te im vierten Quar­tal beson­ders span­nend.
Auch die deutsche Wirtschaft befind­et sich in einem sehr guten Zus­tand. So ist beispiel­sweise die Arbeit­slosen­quote in Deutsch­land im August auf ca. 5,2% gesunken, dem niedrig­sten Wert für diesen Monat seit dem Jahr 1991. Nach einem kräfti­gen Wach­s­tum im Früh­jahr ist sie jedoch eher durchwach­sen ins Som­merquar­tal ges­tartet. Ein maßge­blich­er Ein­flussfak­tor war hier die Auto­mo­bil­branche. Nach einem kurzzeit­i­gen Stand von über 13.000 Punk­ten im zweit­en Quar­tal ist der deutsche Leitin­dex DAX infolgedessen zwis­chen­zeitlich auf unter 12.000 Punk­te abgerutscht, erholte sich seit­dem jedoch wieder leicht.
Auf europäis­ch­er Ebene jedoch schienen sich die Kap­i­talmärk­te eher seitwärts zu bewe­gen. Der EURO STOXX 50-Index been­dete das dritte Quar­tal nahezu unverän­dert mit einem leicht­en Plus von 0,1%. Die nach wie vor anhal­tenden Brex­it-Ver­hand­lun­gen zwis­chen der EU und Großbri­tan­nien sorgten hier erneut für Span­nun­gen an den Märk­ten. Da Pre­mier­min­is­terin May vom britis­chen Unter­haus lediglich bis Ende Novem­ber über ein Man­dat ver­fügt, mit der EU weit­er über einen geord­neten Aus­tritt Großbri­tan­niens aus der EU zu ver­han­deln, ist eine rechtzeit­ige, umfan­gre­iche Übereinkun­ft schon jet­zt fraglich.
Neben ein­er etwas durchwach­se­nen Stim­mung in Europa sind derzeit ins­beson­dere die Emerg­ing Mar­kets als Sor­genkind zu nen­nen. Auf­grund des Ver­falls der jew­eili­gen Lokalwährun­gen gegenüber dem US-Dol­lar haben einige Län­der derzeit mit ein­er erhe­blich steigen­den Aus­landsver­schul­dung zu kämpfen. Da sich Unternehmen und Finanzin­sti­tu­tio­nen viel­er Entwick­lungslän­der über die let­zten Jahre hin­weg immer stärk­er in US-Dol­lar ver­schulde­ten, sind genau diese ausste­hen­den Zahlun­gen im Jahresver­lauf stark angestiegen. Beson­ders stark betrof­fen hier­von ist die Türkische Lira, welche sich zum US-Dol­lar im drit­ten Quar­tal um ca. 32% ver­bil­ligte sowie der Argen­tinis­che Peso, welch­er um 43% gegenüber dem US-Dol­lar abw­ertete. Als Brand­herde sind derzeit neben der Türkei und Argen­tinien auch Brasilien, Südafri­ka und Dauer­pa­tient Venezuela anzuführen. Wenig ver­wun­der­lich ist es daher, dass sich der MSCI Emerg­ing Mar­kets-Index nach Ver­lus­ten im Vorquar­tal kaum vom Fleck bewegte und mit einem leicht­en Minus von 0,6% gegenüber dem Vorquar­tal notierte.

Bere­its zu Beginn des ger­ade begonnenen vierten Quar­tals demon­stri­erten uns jedoch die weltweit­en Kap­i­talmärk­te mit ein­er kleinen Kor­rek­tur erneut, wie wichtig — aber auch wie schw­er es mitunter ist, bei kurzfristi­gen Schwankun­gen die Füße still zu hal­ten und sein­er Anlages­trate­gie treu zu bleiben. Zwar ver­lor beispiel­sweise der MSCI World inner­halb von lediglich acht Tagen ca. 6,5% an Wert. In der vorheri­gen Analyse des MSCI World wird jedoch ein­drucksvoll klar, dass sich ein langfristig ori­en­tiert­er Anleger um kurzfristige Schwankun­gen keine Sor­gen zu machen braucht.

Die Entwicklung der Ginmon-Portfolios

Bee­in­flusst durch die pos­i­tive Entwick­lung in den USA kon­nten die Gin­mon-Port­fo­lios, trotz der durchwach­se­nen Entwick­lung in Europa und in den Emerg­ing Mar­kets, im drit­ten Quar­tal des Jahres über­wiegend pos­i­tiv abschließen. So kon­nten unsere Port­fo­lios in den ver­gan­genen drei Monat­en bis zu 2,6% (nach Kosten) erzie­len. Auf Jahres­sicht kön­nen unsere Port­fo­lios nun­mehr mit ein­er rol­lieren­den 12-Monats-Per­for­mance zwis­chen — 1,1% und 8,8% (nach Kosten) aufwarten. Zwar kon­nten diejeni­gen Port­fo­lios mit ein­er höheren Risikok­lasse beson­ders von der erfreulichen Kap­i­tal­mark­ten­twick­lung in den USA prof­i­tieren, eher risikoärmere Port­fo­lios jedoch lit­ten eher unter ein­er durchwach­se­nen Entwick­lung der europäis­chen Anlei­hemärk­te.

Unternehmensentwicklung

Nach­dem wir Ihnen im zweit­en Quar­tal eine neue und verbesserte Ver­sion von Apeiron­s­e­lect, Kernbe­standteil unser­er Port­fo­liotech­nolo­gie Ape­iron®, präsen­tieren durften, kon­nten wir im drit­ten Quar­tal unsere lang ersehnte Android-App veröf­fentlichen.

Außer­dem kon­nten wir unsere Posi­tion als Tech­nolo­gieführer im deutschen Markt für dig­i­tale Ver­mö­gensver­wal­tung mit den Ergeb­nis­sen von Deutsch­lands einzigem Echt­geldtest von brokervergleich.de deut­lich unter­stre­ichen. Die Per­for­mance unser­er Port­fo­lios ist sowohl auf 6-Monats-, 1-Jahres-, als auch auf 2-Jahres-Per­spek­tive führend. Zum Echt­geldtest

Als einziger dig­i­taler Ver­mö­gensver­wal­ter schafften wir es außer­dem, den Ref­eren­zin­dex auch über die lange Frist zu schla­gen.

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