Regelmäßig monatlich sparen fällt vie­len Men­schen oft schw­er. Dabei hat das The­ma Ver­mö­gen­sauf­bau für das Alter in den let­zten Jahren sehr stark an Bedeu­tung gewon­nen. Im fol­gen­den Artikel zeigen wir Ihnen, warum ein monatlich­er ETF-Spar­plan ein sin­nvolles Instru­ment ist, um Ver­mö­gen für’s Alter aufzubauen.

Worum geht’s?
  • Durch monatlich­es Sparen kön­nen Sie schon früh begin­nen, Ihr Ver­mö­gen aufzubauen.
  • Der richtige Zeit­punkt für eine Gel­dan­lage lässt sich nicht vorherse­hen.
  • Mit einem ETF-Spar­plan kön­nen Sie von dem “Cost-Aver­age-Effekt” prof­i­tieren

Mit einem monatlichen ETF-Sparplan früh Vermögen aufbauen

Um für das Alter genug Geld übrig zu haben, sollte man so früh wie möglich mit dem Sparen anfan­gen. Dies fällt ger­ade jun­gen Leuten, die am Anfang ihrer beru­flichen Lauf­bahn ste­hen, oft schw­er. Zum einen haben sie noch nicht genug Geld anges­part, dass sich eine Ein­malan­lage für sie lohnt; zum anderen fehlt es vie­len an der Diszi­plin, monatlich einen fix­en Betrag für das Alter anzule­gen. Dabei ist ins­beson­dere ein monatlich­er ETF-Spar­plan für junge Leute ein äußerst sin­nvolles Mod­ell, um bere­its früh mit dem Ver­mö­gen­sauf­bau zu begin­nen.

Bei Ihrem monatlichen ETF-Spar­plan gilt die fol­gende Faus­tregel: Investieren Sie ca. 10 % des monatlichen Net­toeinkom­mens. Um langfristig vom Zins­eszins-Effekt zu prof­i­tieren, soll­ten Sie mit Ihrem ETF-Spar­plan gezielt in den Kap­i­tal­markt investieren.

Nach wie vor mei­den viele Spar­er den Kap­i­tal­markt, obwohl dieser langfristig gese­hen deut­lich rentabler ist als herkömm­liche Tages- und Fest­geld­kon­ten. Denn im Gegen­satz zu Ihrem Ersparten bei ein­er Bank, kann in die Wirtschaft investiertes Geld pro­duk­tiv arbeit­en und so Wach­s­tum gener­ieren. Am Kap­i­tal­markt sind Sie zwar ein­er höheren Volatil­ität aus­ge­set­zt, nobel­preis­gekrönte Stu­di­en kon­nten jedoch zeigen, dass sich durch glob­ale Diver­si­fika­tion das Aus­fall­risiko Ihrer Gel­dan­lage bei gle­ich­bleiben­der Ren­dite sig­nifikant reduzieren lässt.

Der Grund hier­für ist, dass Sie sich mith­il­fe eines bre­it gestreuten ETF-Port­fo­lios unab­hängig von der wirtschaftlichen Entwick­lung einzel­ner Unternehmen oder Märk­te machen. Ein weltweit divers­fiziertes Port­fo­lio bildet die glob­ale Wirtschaft ab. Wenn die Weltwirtschaft pros­periert, steigt der Wert Ihrer Anlage; wenn die Weltwirtschaft an Zugkraft ver­liert, reduziert sich deren Wert ana­log. Das langfristige Weltwirtschaftswach­s­tum und damit auch Ihre Ren­dite liegt so im Schnitt bei über 7 %.

Darüber hin­aus soll­ten Sie beacht­en, dass wenn sie noch jung sind und erst in 30 bis 40 Jahren in Rente gehen, Ihnen genug Zeit bleibt, um Kurss­chwankun­gen wieder wett zu machen. Die Ver­gan­gen­heit hat gezeigt, dass sich die Finanzmärk­te von sämtlichen Krisen nach spätestens 5 Jahren wieder voll­ständig erholt haben. Daher soll­ten Sie, je näher Sie dem Rentenein­trittsalter kom­men, peu à  peu von Aktien zu festverzinslichen Anlageklassen wie Anlei­hen oder Fest­geld umschicht­en, um die Schwankung Ihrer Gel­dan­lage zu reduzieren.

Beim monatlichen Sparen vom Cost-Average-Effekt profitieren

Bei der klas­sis­chen Ein­malan­lage ste­ht der Anleger vor ein­er zen­tralen Her­aus­forderung: Wann ist der gün­stig­ste Zeit­punkt, um sein Geld anzule­gen? Dieses Risiko beze­ich­net man im Finanz­jar­gon auch als “Tim­ing-Risk”.

Das Prob­lem hier­bei ist jedoch, dass man im Vorhinein nicht wis­sen kann, ob ein gewiss­er Zeit­punkt gün­stig oder ungün­stig für die Anlage ist. Kurzfristig kommt es auf den Finanzmärk­ten näm­lich zu erratisch ver­laufend­en Wertschwankun­gen, die nicht prog­nos­tizier­bar sind. Sind die Kurse nach dem Anlagezeit­punkt gestiegen, war dieser Zeit­punkt gün­stig; sind die Kurse seit­dem jedoch gesunken, war er ungün­stig gewählt. Gle­ich­bleibende Spar­rat­en haben hier den Vorteil, dass man wenig Anteile kauft wenn der Preis hoch ist, dafür aber viele wenn der Kurs preis­lich gün­stig ist.

Gleichbleibende Sparraten zahlen sich langfristig aus

Ein monatlich­er ETF-Spar­plan ist ein gutes Mit­tel, um sich gegen das “Tim­ing-Risk” mit­tels Cost-Aver­age-Effek­ts abzu­sich­ern. Dieser beschreibt den zen­tralen Vorteil, der sich durch gle­ich­bleibende Spar­rat­en ergibt. Indem man als Anleger monatlich einen fix­en, kon­stan­ten Betrag spart, legt man sein Geld zu einem Durch­schnittspreis an. Dieser liegt auf jeden Fall über dem gün­stig­sten Preis, aber auch unter dem ungün­stig­sten Preis. Mith­il­fe monatlichen Sparens kann man sich somit sich­er sein, dass man sein Geld zu einem langfristig fairen Preis anlegt.

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