Warum ETF Portfolios auch turbulente Phasen meistern

Sobald die ersten Anze­ichen eines wirtschaftlichen Abschwungs erkennbar sind, beobacht­en Anleger anges­pan­nt die Entwick­lung ihrer Port­fo­lios. Ob der “Flash-Crash” im Feb­ru­ar 2018, poli­tis­che Span­nun­gen wie der Han­delsstre­it zwis­chen den USA und Chi­na oder die Auswirkun­gen des bis heute noch andauern­den Brex­it – Verun­sicherung macht sich bei den Anlegern bre­it.

Kle­in­ste Kurss­chwankun­gen wer­den aufge­grif­f­en und von Crash-Propheten und Jour­nal­is­ten als Indiz für die näch­ste Krise gedeutet. Was in diesen Zeit­en zu beacht­en ist, wie Sie reagieren kön­nen und welche Auswirkun­gen die Kap­i­tal­mark­ten­twick­lun­gen auf die Gin­mon-Port­fo­lios haben, erk­lären wir Ihnen im Fol­gen­den.

Das Wichtig­ste in Kürze

  • Die glob­al diver­si­fizierten ETF-Port­fo­lios von Gin­mon bilden die gesamte Weltwirtschaft ab und sind so gegen den Ein­bruch einzel­ner Märk­te geschützt
  • Poli­tis­che Unruhen wirken sich nur kurzfristig auf die Per­for­mance aus
  • Langfristig ori­en­tierte Anleger soll­ten in unruhi­gen Zeit­en ihrer Anlages­trate­gie treu bleiben

Wer hat Angst vorm großen Crash?

Die Sorge vor einem Crash ist so alt wie der Kap­i­tal­markt selb­st. Ereignisse wie die Dot­com Blase um die Jahrtausendwende oder die Finanzkrise 2008 haben das Anlagev­er­hal­ten von Inve­storen  nach­haltig geprägt und Unsicher­heit zurück­ge­lassen.

Einige Unternehmen und Banken wie Lehman Broth­ers gin­gen insol­vent und unzäh­lige pri­vate Anleger mussten Ver­luste hin­nehmen. Während der Finanzkrise im Jahr 2008 gab es rote Zahlen, als der DAX sich von über 8.000 auf knapp 4.000 Punk­te hal­bierte. Nach dem 11. Sep­tem­ber 2001 wurde der Han­del an der Wall Street sog­ar für sechs Tage aus­ge­set­zt. Am ersten Han­del­stag danach ver­lor der Dow Jones über 7 Prozent, so viel wie noch nie zuvor an einem Tag. Jedoch zeigt sich: Trotz dieser tem­porären Kur­sein­brüche kon­nten sich die Indizes jew­eils wieder erholen und langfristig deut­liche Kur­sanstiege ver­buchen.

 

Historische Börsencrashs im Rückblick

 

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Politische Börsen haben kurze Beine

Die zwis­chen­zeitlichen Vor­fälle, bei denen viele einen großen Crash unmit­tel­bar vor der Tür sahen, sind schnell in Vergessen­heit ger­at­en. Erin­nern wir uns an den Brex­it zurück – monate­lang prägte dieser den Kap­i­tal­markt. Rück­blick­end hat­te der DAX zwar tat­säch­lich inner­halb weniger Tage 10 Prozent Ver­lust hin­nehmen müssen, erholte sich aber inner­halb von einem Monat fast gän­zlich.

Auch die umstrit­tene Poli­tik des US-Präsi­den­ten Trump schmückt fast täglich die Schlagzeilen der Zeitun­gen. Doch trotz dieser dauern­den Aufs und Abs sind die Aktienkurse seit der Trump Wahl, abge­se­hen von tem­porären Schwankun­gen, stetig gestiegen. Viele der Sor­gen waren also let­z­tendlich unbe­grün­det.

Mit einem bre­it gestreuten Port­fo­lio, wie dem von Gin­mon, gibt es in unruhi­gen Zeit­en keinen Grund zur Panik. Denn Kur­sein­brüche sind meist nur von kurz­er Dauer und stellen keine Bedro­hung für ein glob­al diver­si­fiziertes ETF-Port­fo­lio dar. Die Diver­si­fika­tion ist hier der entschei­dende Unter­schied – denn durch die weltweite Streu­ung sind Sie auch gegen das Ver­lus­trisiko einzel­ner Märk­te geschützt.

 

Der Crash kommt morgen, und das seit Jahren

Medi­en und Crash-Propheten analysieren jede noch so kleine Mark­t­be­we­gung und deuten diese als Indiz für den näch­sten Crash. Würde man all diesen Nachricht­en Glauben schenken, würde der Kap­i­tal­markt mehrmals jährlich zusam­men­brechen. Viele unser­er Anleger fra­gen sich den­noch: Was passiert wenn tat­säch­lich ein Crash kom­men sollte? Kön­nten die Gin­mon Port­fo­lios in diesem Fall einen völ­li­gen Wertver­lust erlei­den?

In der The­o­rie ja – aber bei der The­o­rie bleibt es auch.

Let­z­tendlich würde ein totaler Wertver­lust bedeuten, dass die gesamte Weltwirtschaft zum Still­stand kom­men würde. Denn schließlich repräsen­tieren die Port­fo­lios keine einzel­nen Mark­t­seg­mente oder Indizes, son­dern die wirtschaftliche Entwick­lung weltweit. Wer bei einem glob­al gestreuten ETF-Port­fo­lio in tur­bu­len­ten Phasen das Ver­trauen ver­liert, geht über­set­zt davon aus, dass die Weltwirtschaft langfristig zum Erliegen kommt und sich nicht mehr erholt. Wie wahrschein­lich dieses Szenario ist, kann jed­er selb­st beurteilen.

Ihr Ginmon Portfolio: Algorithmus-gesteuertes Risikomanagement

Die Weltwirtschaft wächst nicht zu jedem Zeit­punkt, son­dern verze­ich­net dur­chaus auch tem­poräre Abschwünge. Diese Seitwärts­be­we­gun­gen oder Baisse Phasen spiegeln sich auch in einem glob­al diver­si­fizierten Port­fo­lio wider.

Da sich der Aktien­an­teil der Gin­mon Port­fo­lios je nach Anlages­trate­gie unter­schei­det, reagieren diese unter­schiedlich stark auf aktuelle Entwick­lun­gen an den Börsen. Denn Aktien reagieren stärk­er auf gesamtwirtschaftliche Entwick­lun­gen als Anlei­hen, da der Anleger dort direkt an der wirtschaftlichen Entwick­lung der zugrunde liegen­den Unternehmen par­tizip­iert. Unser pro­pri­etäres Risiko­man­age­ment Ape­ironpro­tect überwacht die Port­fo­lios rund um die Uhr und stellt sich­er, dass sich die Asset Alloka­tion stets im Opti­mum befind­et.

Um die indi­vidu­elle Risiko­tragfähigkeit eines jeden Anlegers zu berück­sichti­gen, wird bei der  Ermit­tlung der Anlages­trate­gie abge­fragt, welche kurzfristige Wert­min­derung man bere­it ist hinzunehmen. Diese Ver­lustschwelle sollte man sich stets vor Augen führen, denn die Ren­dite oder “Risiko­prämie” ist bekan­ntlich mit ein­er Risikobere­itschaft verknüpft.

 Wie sich sich als Anleger verhalten sollten: 

Langfristiger Anlage­hor­i­zont
Als Anleger soll­ten Sie grund­sät­zlich langfristig pla­nen und eine Strate­gie wählen, die zu Ihren indi­vidu­ellen Risiko-Ren­dite-Vorstel­lun­gen passt. Wie der Bör­sian­er Ben­jamin Gra­ham ein­mal sagte: „Geduld ist die ober­ste Tugend des Investors“. Wer dies verin­ner­licht, muss sich bei Mark­tun­ruhen keine Sor­gen machen.

Bewusst­sein über Ihre Risikobere­itschaft
Behal­ten Sie immer im Hin­terkopf, dass eine über­durch­schnit­tliche Ren­dite auch eine höhere Risikobere­itschaft mit sich bringt. Seien Sie sich hier­bei, je nach gewählter Strate­gie, über die möglichen kurzfristi­gen Schwankun­gen bewusst, die Sie bere­it waren in Kauf zu nehmen. Sta­tis­tisch resul­tieren  diese tem­porären Schwankun­gen langfristig in höheren Ren­diten.

Objek­tiv statt emo­tion­al
Die größte Gefahr für Ihr Port­fo­lio sind Sie selb­st, indem Sie Ihrer Strate­gie nicht treu bleiben oder aus Panik im falschen Moment aussteigen. Denn wenn sich das Port­fo­lio im Minus befind­et, real­isieren Sie mit einem vorzeit­i­gen Verkauf einen Ver­lust.
Lassen Sie sich von selb­ster­nan­nten Profis nicht ver­rückt machen. Selb­st Ereignisse wie die Finanzkrise sind bei einem glob­al diver­si­fizierten Port­fo­lio langfristig nur kleine Ver­schnauf­pausen und kein Anlass für schlaflose Nächte.

Falls Sie immer noch ungek­lärte Fra­gen oder Bedenken haben, buchen Sie doch ein­fach einen Rück­ruf und tauschen sich unverbindlich mit unseren Invest­ment-Experten aus.