Fam­i­lie Schmidt erge­ht es so, wie vie­len anderen Fam­i­lien in Deutsch­land. Vater Chris­t­ian (41) und Mut­ter Sabine (37) bemühen sich sowohl Fam­i­lie als auch Beruf unter einen Hut zu brin­gen. Chris­t­ian arbeit­et als Inge­nieur für einen großes Indus­trie­un­ternehmen während Sabine Lehrerin am örtlichen Gym­na­si­um ist. Ihre bei­den Kinder, Flo­ri­an (8) und Lisa (5) gehen bei­de noch in die Grund­schule, bzw. den Kinder­garten. Um ihren Kindern die best­mögliche Aus­bil­dung garantieren und sie bei der Erfül­lung ihrer Berufs- und Leben­sziele unter­stützen zu kön­nen, haben die Schmidts bere­its bei der Geburt der Kinder mit dem Sparen ange­fan­gen.

Wie ihre Eltern viele Jahre zuvor auch haben sie zu diesem Zwecke ein Tages­geld­kon­to eröffnet. Bei der Geburt haben sie für jedes Kind €5.000‚- angelegt und zahlen seit­dem zusät­zlich für bei­de Kinder €50,- monatlich ein. Auf­grund des zunehmenden Zinsver­falls haben Chris­t­ian und Sabine jedoch real­isiert, dass sie mit einem Tages­geld­kon­to das Ziel von €20.000,- pro Kind zum 18. Geburt­stag nicht wür­den erre­ichen kön­nen.

Doch welche Möglichkeiten haben sie noch?

Die schlecht­en Erfahrun­gen, die Sabines und Chris­tians Eltern während der Dot­com-Krise gemacht haben, ließ sie gegenüber Kap­i­talmärk­ten und Bankber­atern mis­strauisch wer­den. Sie fürchteten wegen windi­ger Geschäfte ihr gesamtes Erspartes zu ver­lieren. Und für per­sön­liche Anlage­ber­ater war der Anlage­be­trag noch zu niedrig. Die Kri­te­rien für eine alter­na­tive Gel­dan­lage war ihnen also klar: sie sollte sich­er, rentabel und gün­stig sein.

Über einen Bekan­nten aus dem Studi­um erfuhr dann Chris­t­ian eines Tages vom soge­nan­nten Robo-Advi­sor Gin­mon. Dort bekommt er die Anlage und dauer­hafte Pflege eines glob­al-diver­si­fizierten ETF-Port­fo­lios. So investiert er für seine Kinder zwar direkt am Kap­i­tal­markt, durch die weltweite Diver­si­fika­tion ist das Investi­tion­srisiko allerd­ings auf ein Min­i­mum reduziert.

Von diesem Konzept überzeugt, entschei­den sich Chris­t­ian und Sabine vom Tages­geld auf Gin­mon umzusat­teln. Da sie das Geld mit­tel­fristig anle­gen möcht­en (10 — 13 Jahre), wählen sie ein Port­fo­lio mit 70% Aktien- und 30% Anlei­hean­teil. Damit gehen sie ein mod­er­ates Risiko für langfristig höhere Ren­diten ein.

Als Flo­ri­an kurz nach seinem 18. Geburt­stag sein Abitur been­det, kon­nte Fam­i­lie Schmidt bere­its rund €26.000,- ans­paren.

Dies macht €6.000,- mehr als sie erwartet hat­ten. Da sich Flo­ri­an noch unsich­er ist, was er nach dem Abitur studieren möchte, hat er sich entsch­ieden ein frei­williges soziales Jahr in Bolivien zu machen. Die rund €6.000,- Kosten für dieses Jahr kann er nun mit dem so Ersparten sel­ber stem­men.

Fasziniert von der lateinamerikanis­chen Kul­tur und der spanis­chen Sprache, entschei­det sich Flo­ri­an nach sein­er Rück­kehr Poli­tik- & Sozial­wis­senschaften in Spanien zu studieren. Um seine Eltern finanziell zu ent­las­ten, möchte er sich dieses Studi­um mit seinem restlichen Ersparten finanzieren. Deswe­gen hat für ihn Wert­sta­bil­ität höch­ste Pri­or­ität. Flo­ri­an entschei­det sich daher für ein Port­fo­lio, welch­es zu 30% in Aktien- und zu 70% in Anlei­he-ETFs investiert. Damit bleiben Flo­ri­an €600,- monatlich und er kann sich einen Großteil seines Leben­sun­ter­haltes sel­ber finanzieren.

Da Fam­i­lie Schmidt mit Lisas ETF-Spar­plan bere­its 13 Jahre vor ihrem 18. Geburt­stag startete, kon­nte sie rund €22.000,- ans­paren. Das sind €2.000,- mehr als sie erwartet hat­ten und dass obwohl Lisa während der 10. Klasse ein Jahr an ein­er amerikanis­chen Part­ner­schule ver­brachte. Die dafür anfal­l­en­den Kosten von €5.000,- zahlte die Fam­i­lie mit dem Ersparten aus Lisas Gin­mon-Kon­to. Im Gegen­satz zu Brud­er Flo­ri­an war Lisa schon während der Schulzeit klar was sie studieren möchte: Medi­zin sollte es wer­den. Da die meis­ten ihrer Fre­unde in ihrer Heimat­stadt bleiben um zu studieren und die dor­tige Uni­ver­sität über eine renom­mierte medi­zinis­che Fakultät ver­fügt, entschei­det sich Lisa während des Studi­ums eben­falls daheim zu wohnen. Somit ist ihr Studi­um deut­lich weniger kost­spielig als das ihres Brud­ers.

Da sie davon träumt eines Tages eine eigene Prax­is zu führen, entschei­det sie sich weit­er­hin für ein mod­er­ates Risiko. Auch sie möchte ihre Eltern ent­las­ten und steuert monatlich €200,- für ihren Leben­sun­ter­halt bei. Somit bleiben ihr im Alter von 26, nach abgeschlossen­em Studi­um und Pro­mo­tion, noch rund €12.500,-.

Ein erster Anfang hin­sichtlich ihres Wun­sches nach ein­er eige­nen Prax­is in 5–10 Jahren.

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