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Das 2. Quar­tal und beson­ders der Börsen­monat Juni wur­den durch mehrere The­men geprägt. Im Fokus standen zum einem die Entschei­dun­gen der Europäis­chen Zen­tral­bank (EZB) und der Amerikanis­chen (FED) Noten­bank und zum anderen das Ref­er­en­dum über den Aus­tritt des Vere­inigten Kön­i­gre­ichs aus der Europäis­chen Union (Brex­it).

Großbri­tan­nien hat sich knapp für den Aus­tritt aus der Europäis­chen Union entsch­ieden.
Allerd­ings wer­den bis zu einem voll­ständi­gen Auss­chei­den noch min­destens zwei Jahre verge­hen, in welchen ein geord­neter Brex­it von den EU Part­nern und Großbri­tan­nien gemein­sam vor­bere­it­et wird.
Nach der Veröf­fentlichung des Votums kam es an den europäis­chen Märk­ten zu starken Wertschwankun­gen, und auch der Pfund ist stark im Wert gefall­en. Allerd­ings stiegen Anla­gen wie die Bund-, US- oder Japanan­lei­hen nach dem Votum und set­zen sich gegen den Trend der fal­l­en­den Aktien­märk­te.

Weit­er­hin wer­den Ana­lysten die fol­gen­den Tre­f­fen der Noten­banken beobacht­en, denn die FED hat­te angekündigt, dass sie dieses Jahr zwei weit­ere Zin­ser­höhun­gen für möglich hält. Diese Entschei­dung wird auf der einen Seite durch die sich langsam erholende US-Wirtschaft gestützt, auf der anderen Seite durch das Brex­it Votum gefährdet.
Experten hal­ten Zin­ser­höhun­gen nach dem Brex­it Votum für fraglich und rech­nen dieses Jahr weit­er­hin mit niedri­gen Zin­sen. In Europa wer­den die EZB und die Noten­bank Großbri­tan­niens auch an ihrer expan­siv­en Geld­poli­tik fes­thal­ten um die Wirtschaft zu unter­stützen. Dies wurde von den Finanzmärk­ten pos­i­tiv aufgenom­men. Allerd­ings ist eine exak­te Vorher­sage der Zin­sentschei­dun­gen nicht möglich. Aus diesem Grund ist es in tur­bu­len­ten Zeit­en wie diesen, für Sie als Anleger wichtig, nicht unüber­legt zu agieren oder den Ver­such zu unternehmen, kap­i­tal­mark­trel­e­vante Entschei­dun­gen her­vorse­hen zu wollen. Viel wichtiger ist es, dass Sie Ihre Strate­gie auch in stür­mis­chen Zeit­en kon­se­quent ein­hal­ten und antizyk­lis­che Chan­cen nutzen. Durch die Automa­tisierung und das Ver­mei­den emo­tionaler Fehler unter­stützt Gin­mon Sie dabei laufend.

Weit­ere wis­senschaftliche Fak­ten zur langfristi­gen Gel­dan­lage find­en Sie hier.

Wie hat sich das Ginmon Portfolio verhalten?

Die bre­it gestreuten Port­fo­lios von Gin­mon zeigten sich krisen­re­sistent. Sie blieben von den drastis­chen Kur­sein­brüchen — mit teil­weise über 10% Wertver­lust bei DAX oder EURO STOXX 50 — weitest­ge­hend ver­schont. Die glob­ale Diver­si­fika­tion in fast 50 Län­der, tausende Unternehmen und unter­schiedliche Anlageklassen, hat den Wertver­lust der Port­fo­lios durch den Absturz der europäis­chen Indizes nach dem Brex­it Votum auf durch­schnit­tlich 0,8% (Anlages­trate­gie 6), also ein Min­i­mum, reduzieren kön­nen. Außer­dem haben sich z.B. Anlei­hen ent­ge­gen dem neg­a­tiv­en Trend entwick­elt und kon­nten so das Port­fo­lio aus­gle­ichen. Es zeigt sich, wie schwierige Sit­u­a­tio­nen an den Kap­i­talmärk­ten durch eine bre­ite Streu­ung in Aktien und Anlei­hen sich­er über­standen wer­den kön­nen. Außer­dem wer­den solche Sit­u­a­tio­nen von unserem Algo­rith­mus und der per­ma­nen­ten Port­fo­lioop­ti­mierung genutzt, um die Kursrück­gänge als gün­stige Kaufgele­gen­heit zu nutzen.
Unsere Kun­den kön­nen gelassen den kom­menden Tur­bu­len­zen durch den Brex­it oder die Leitzin­ser­höhung in den USA ent­ge­gen blick­en.

Einen weit­eren Ein­blick in die Per­for­mance unser­er Port­fo­lios im zweit­en Quar­tal erhal­ten Sie in dem fol­gen­den Chart. Dieses stellt die 10 ver­schiede­nen Anlages­trate­gien von Gin­mon im Ver­gle­ich zum Deutschen Aktienin­dex, dem DAX, dar. Nach dem Brex­it Votum am 24. Juni knick­te der DAX um bis zu 10% ein. Die Anlages­trate­gien von Gin­mon bewegten sich stets in einem Kor­ri­dor von darauf kurzzeit­ig um durch­schnit­tlich — 0.34% bis — 1.99%, allerd­ings kon­nten sich die Port­fo­lios im Ver­gle­ich zum DAX sehr schnell erholen und die Bench­mark deut­lich schla­gen. Beispiel­sweise hat ein Gin­mon Port­fo­lio der Anlages­trate­gie 10 seit Beginn dieses Jahres ca. 5,5% Ren­dite erwirtschaftet, trotz stark­er Kursko­r­rek­turen Anfang des Jahres und dem Brex­it Votum im zweit­en Quar­tal.

Die exak­te Wer­ten­twick­lung unser­er Kun­den­de­pots kann auf­grund des indi­vidu­ellen Ein- und Auszahlver­hal­tens sowie der gewählten Spar­rate etwas von der genan­nten Wert­steigerung abwe­ichen. Auf­grund des antizyk­lis­chen Rebal­anc­ing durch die Nutzung von Spar­rat­en haben die meis­ten unser­er Kun­den sog­ar deut­lich höhere Ren­diten erwirtschaftet. Je höher dabei die monatliche Spar­rate ist, desto größer ist der pos­i­tive Effekt auf die Port­fo­lioen­twick­lung.

Welcher Anlegertyp sind Sie?

Hin­weis: Die hier berichteten Werte für die Per­for­mance der Gin­mon Port­fo­lios geben eine Über­sicht über deren Entwick­lung und basieren auf Durch­schnittswerten. Die tat­säch­liche Wer­ten­twick­lung indi­vidu­eller Port­fo­lios kann in Abhängigkeit von Sparver­hal­ten, Rebal­anc­ing und anderen Fak­toren abwe­ichen.