Angst vor Altersarmut - Ist ein ETF-Sparplan die Lösung?

Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Altersarmut! Wir zeigen Ihnen, welche Perspektiven die richtige Geldanlage bietet.


Worum geht’s?

  • Die gesetzliche Rentenversicherung allein reicht nicht mehr aus, um im Alter sorgenfrei zu leben
  • Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist wichtig für eine sorgenfreie Rente
  • Mit intelligenten Anlageprodukten können Sie sich vor Altersarmut schützen

Die gesetzliche Rente ist vielleicht sicher - aber ist sie auch hoch genug, um im Alter sorgenfrei zu leben? Die Zahl der Menschen in Deutschland, die um ihre Altersvorsorge fürchten steigt rasant. Einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zufolge rechnen fast 40% aller Beschäftigten in Deutschland damit, dass ihre gesetzliche Rente nicht mehr zum Leben reichen wird. Denn immer weniger junge Menschen müssen für die Renten immer mehr älterer Menschen aufkommen.

Es gibt gute Gründe, sich um die Altersvorsorge zu kümmern

Das Rentenniveau vor Steuern beschreibt das Verhältnis der Nettorente eines durchschnittlichen Rentners gegenüber dem jeweils aktuellen Nettoarbeitsentgelt eines durchschnittlichen Arbeitnehmers. Es ist seit 1990 kontinuierlich gesunken: von 55% auf 47% in 2014. Und nach Einschätzung der Bundesregierung soll das Niveau bis zum Jahr 2030 auf 43% fallen.

Nach Schätzungen von Experten benötigen Menschen im Alter mindestens 60% ihres letzten Bruttoeinkommens, um ihr Leben in gewohnter Weise fortsetzen zu können. Mit der gesetzlichen Rentenversicherung kann der bisherige Lebensstandard nach Renteneintritt folglich nicht mehr sichergestellt werden. Wir zeigen, worauf Sie bei den klassischen Produkten der privaten Altersvorsorge achten sollten und wie Sie alternativ mit einer modernen Geldanlage Altersarmut verhindern können.

Worauf Verbraucher bei der privaten Altersvorsorge achten sollten

Riester-Rente

Die Riester-Rente zeichnet sich durch einige Sonderzulagen und Steuervorteile aus. Besonders eignen sich Riester-Produkte für junge Familien mit Kindern aufgrund von hohen Zuschüssen; für Neugeborene können Sie beispielsweise bis zu 300 EUR Kinderzulage pro Jahr erhalten. Doch sollten Sie bei der Auswahl der Riester-Rente folgendes beachten:

  1. Hohe Abschlusskosten des Vertrags können häufig die geringen Zinserträge und darüber hinaus einen Großteil der staatlich geförderten Zulagen verschlingen.
  2. Aufgrund der Komplexität der Verträge besteht die Gefahr, ohne fachkundige Beratung sehr teure Tarife zu wählen.
  3. Die Steuervorteile sind begrenzt: Es lassen sich nur maximal 2.100 EUR an Jahresbeiträgen steuerlich geltend machen.
  4. Die Riester-Rente ist ein langfristiger Vertrag, d.h. Sie können erst frühestens mit 60 bzw. 62 Jahren ihre lebenslange Rente erhalten.
  5. Durch begrenzte Vererbbarkeit kann das Guthaben nur auf den Ehepartner übertragen werden. Für sonstige Erben verfallen die Zulagen und Steuervorteile auf das angesparte Guthaben.

Basisrente / Rürup-Rente

Die Rürup-Rente wurde ursprünglich für Selbstständige konzipiert und eignet sich damit für Menschen, die nicht auf die Vorteile der Riester-Rente zurückgreifen können. Das wohl wichtigste Argument für die Rürup-Rente ist der Steuervorteil - für Alleinstehende können Beiträge bis zu 22.172 EUR und Ehepaare bis zu 44.344 EUR in der Steuererklärung steuerlich geltend gemacht werden. Doch auch hier sollten Sie einiges bei der Auswahl beachten:

  1. Bis 2040 sollen die Renten in der Auszahlphase mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.
  2. Hohe Abschlusskosten und laufende Gebühren vernichten eingezahltes Kapital.
  3. Auch die Rürup-Rente ist ein langfristiger Vertrag und schränkt Ihre Flexibilität ein. Erst frühestens mit 60 bzw. 62 Jahren können Sie sich Ihre Rente auszahlen lassen.
  4. Eine vorzeitige Kündigung geht mit hohen Gebühren und Kapitalverlusten für den Versicherten einher.
  5. Eine Rürup-Rente kann nicht vererbt werden, d.h. das Überlassen von Vermögen an Ihre Kinder ist hierbei nicht möglich.

Betriebsrente / Betriebliche Altersvorsorge

Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen den Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge zu ermöglichen. Neben einigen Vorteilen wie steuerlicher Aspekte, Kapitalmitnahme bei Arbeitgeberwechsel und der Arbeitgeberbeteiligung sollten Verbraucher auf folgende Punkte besonders achten:

  1. Weil Teile des Gehalts in die betriebliche Altersvorsorge fließen, zahlen Sie effektiv weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Somit erhalten Sie eine geringere gesetzliche Rente, welche die betriebliche Altersvorsorge ausgleichen muss.
  2. Sie haben nicht unbedingt ein Wahlrecht, denn der Arbeitgeber bestimmt über die Art der betrieblichen Vorsorge. Dies bedeutet dann nicht zwingendermaßen, dass Sie auch das für Sie persönlich beste Modell erhalten.
  3. Die monatliche Rente muss im Rentenalter vollständig versteuert werden, wobei diese dann in der Regel aber einem geringeren Steuersatz unterliegt.
  4. Sofern Sie eine betriebliche Altersvorsorge beziehen, müssen Sie in der Auszahlphase volle Krankenversicherungsbeiträge zahlen.
  5. Die Betriebsrente ist ebenfalls ein langfristiger Vertrag, d.h. auch hier können Sie sich Ihre Rente frühestens mit 60 bzw. 62 Jahren auszahlen lassen.

Nehmen Sie Ihre Altersvorsorge selbst in die Hand

Anstatt hohe monatliche Beiträge an Versicherungskonzerne zu zahlen, empfehlen wir Ihnen aktiv zu werden und selbst mit kleinen monatlichen Beträgen in eine moderne Geldanlage fürs Alter vorzusorgen. Sie werden staunen, dass sich so im Laufe der Einzahlungsphase signifikante sechsstellige Beträge erreichen lassen. Mit einer eigenen Geldanlage bleiben Sie flexibel in der Auszahlung und sparen nebenbei hohe Gebühren. Denn im Schnitt fließen über Jahrzehnte mehrere zehntausend Euro an Gebühren an die Versicherungen. Mit diesem Geld ließe sich doch im Rentenalter besser ein Ferienhaus in der Sonne kaufen - finden Sie nicht auch?
Mit Ginmon können Sie sich vor Altersarmut schützen. Nutzen Sie eine moderne und automatisierte Anlagestrategie und machen Sie mehr aus Ihrem Geld!


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